Effiziente Eindämmung der Abwanderung von Mitgliedern in Billig-Mitgliedschaften durch kaufmännisch kalkulierte Greenfee-Tarife – Offenes Statement von Golfplatzunternehmer Dr. Hermann Weiland

Billig-Mitgliedschaften und Greenfee-Dumping führen auf Golfanlagen zu rückläufigen Einnahmen. Und das bei steigenden Kosten. Das Resultat ist: Unterdeckung im laufenden Betrieb, knappe Liquidität für (Ersatz-) Investitionen und ein teilweise erheblicher Wertverlust der Investitionen.

Immer mehr Golfanlagen geraten in eine Ertrags- oder Liquiditätskrise, etliche sind schon in Insolvenz gegangen, es gab sogar erste Betriebseinstellungen. Das Haupt-Problem: Zu billige Greenfees. Niedrige Greenfees fördern das System von Fernmitgliedschaften. Ein Vollmitglied zahlt auf vielen deutschen Golfanlagen zwischen 1.600 € und 1.800 € p.a. Ein Fernmitglied, das 198 € im Jahr zahlt und 20 Mal für je 50 € auf Greenfee spielt, zahlt nur 1.198 € im Jahr.

 

Die Abwanderung von Vollmitgliedern in Billig-Mitgliedschaften tut zweifach weh:

Erstens müssen für jedes abgewanderte 1.600 Euro-Mitglied stolze 40 Greenfees à 40 € verkauft werden, um das hinterlassene Umsatz-Loch zu füllen. Und zweitens ist es eine Pest, wenn abgewanderte frühere Vollmitglieder heute als Greenfee-Spieler auf der Terrasse sitzen und lautstark erzählen, dass Vollmitglieder doch doof seien, weil sie zu viel zahlen würden.

 

Das Ganze ist übrigens ein hausgemachtes Problem. Golfanlagen, die ihren Vollmitgliedern den Wechsel in Billig-Mitgliedschaften ermöglichen, indem sie Billig-Greenfees anbieten, sind selber schuld. Der DGV hilft bei der Lösung des Problems natürlich überhaupt nicht, weil er die Kopfbeiträge unabhängig von der Qualität der Mitgliedschaften einkassiert.

 

Zielsetzung: Nachhaltige Stärkung der Wirtschaftlichkeit.

 

Jeder Sport hat seinen Preis. Und ohne Golfanlagen gibt es kein Golfspiel! Der zunehmend verwandte Begriff des „anlagen-ungebundenen Golfs“ ist so sinnvoll wie der des „Reitens ohne Pferd“ oder des „Schwimmens ohne Wasser“. Nach 20 Jahren des Propagierens „clubfreier Golfer“ muss endlich Schluss sein mit solchem Unsinn.

Golfanlagen werden privat finanziert. Sie müssen nicht nur die laufenden Kosten des Betriebs decken, sondern auch die Abschreibungen, die Kapitalkosten und einen Unternehmergewinn verdienen! Mit billigen Fernmitgliedschaften und Greenfee-Dumping lässt sich das nicht machen.

Kontakt

Bundesverband Golfanlagen e.V.
Georg-Wimmer-Ring 14
85604 Zorneding bei München
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Telefon: 08106 99 54 490
Fax: 08106 99 54 49 99
E-Mail: info (at) bvga.de

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