Golfmarkt International II:

Business-Bogeys – Die großen Drei leiden

Bei den drei weltgrößten Golfausrüstern hat die Corona-Pandemie für tiefrote Zahlen in den Halbjahresbilanzen gesorgt. Der Marktführer Callaway Golf Company etwa meldete zur Mitte des Jahres 2020 einen Umsatzrückgang von 23,3% auf 962,9 Millionen US-Dollar und nach 77,4 Millionen US-Dollar Gewinn nach Steuern im Vorjahr musste nun ein krachender Verlust von 138,8 Millionen verbucht werden – allein verantwortlich dafür war jedoch das 2019 gekaufte Outdoor-Label Jack Wolfskin, dessen Firmen- und Marktwert jetzt um 174,3 Millionen nach unten berichtigt wurde.

 

Dass von April bis Juni aber auch speziell das Golfgeschäft von Callaway wirklich schlecht lief, ist mit Blick auf Covid-19 keine Überraschung und folgerichtig beim Rivalen Acushnet Holdings ebenfalls zu beobachten. Beim Mutterkonzern von Titleist, Footjoj und Pinnacle blieb im ersten Halbjahr 2020 der Umsatzabschlag mit 708,7 Millionen US-Dollar um 20,9% niedriger, obwohl man im wichtigen Markt Südkorea fast in allen Produktkategorien zulegen konnte. Der Gewinn nach Steuern sackte hier um 83% auf 12,7 Millionen ab.

 

Und auf „Bogey-Kurs“ spielt auch der dritte börsennotierte Golfausrüster, Sumitomo Rubber Industries aus Japan.  In der Sports-Division, deren Erlöse von Srixon, Cleveland, XXIO & Co. geprägt werden, lag der Umsatz zur Halbzeit 2020 mit 29,8 Milliarden Yen (rund 246,4 Millionen Euro) um 30,5% unter dem Vorjahr. Und während 2019 noch 2,8 Milliarden Yen Gewinn in der Bilanz standen, ist diese jetzt dank 2,9 Milliarden Verlust tiefrot gefärbt.

 

Quelle: Golf Journal, Ausgabe 10/2020

 

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