Driving Range: Eigenbetrieb, Verpachtung oder Verkauf? Key Speaker Tim Steffens (geschäftsführender Gesellschafter, Golfanlage Am Deinster Geest) beim 15. Internationalen Golffachkongress 2026

Die Driving Range ist längst mehr als eine „Übungsfläche“: Sie ist Ertragsmotor, Visitenkarte und Einstiegstor. Hier entscheidet sich, wie Gäste die Anlage wahrnehmen, wie Einsteiger abgeholt werden – und ob aus Interessenten Mitglieder werden. Gleichzeitig ist die Range für Golf Professionals der Ort für Unterricht, Coaching-Produkte und Kundenbindung.

 

Genau deshalb ist die Frage 2026 aktueller denn je: Eigenbetrieb, Verpachtung oder Verkauf – welches Modell bringt die beste Balance aus Qualität, Wirtschaftlichkeit und Partnerschaft? Es gibt nicht die eine Lösung, aber klare Prinzipien, die aus einem potenziellen Reibungsthema eine echte Win-Win-Strategie machen.

 

1) Eigenbetrieb: Maximale Kontrolle – maximaler Steuerungshebel

Chancen: Ertrag steuern (Bälle, Rangefee, Abos, Trackman/Toptracer, Events), Marke & Qualität sichern, Mitgliedergewinnung über klare Funnels („Probieren → Kurs → Community → Mitgliedschaft“).
Herausforderung: Personal, Technik/Wartung und saubere Schnittstellen zum Pro-Unterricht.
Passt, wenn: die Anlage Standards konsequent führen und die Range als strategisches Produkt steuern will.

 

2) Verpachtung: Unternehmergeist nutzen – bei planbarer Basis

Chancen: planbare Einnahmen (Pacht/Fixum/Hybrid), mehr Aktivität durch Kurse/Clinics/Events, operative Entlastung – wenn Vertrag und Standards stimmen.
Risiko & Lösung: Wenn Ziele auseinanderlaufen (Qualität/Marke vs. Umsatz), braucht es gemeinsame KPIs (Servicelevel, Öffnungszeiten, Conversion, Zufriedenheit), klare Investitions-/Instandhaltungsregeln und abgestimmtes Pricing.
Passt, wenn: ein engagierter Pro/Betreiber vor Ort ist und beide Seiten Partnerschaft leben.

 

3) Verkauf/externes Betreibermodell: Liquidität & Fokus – mit Leitplanken

Chancen: sofortige Liquidität, weniger Managementaufwand, Fokus auf Kernbetrieb (Platzqualität, Mitgliederbindung, Gastro/Events).
Entscheidend: Ohne Leitplanken drohen Preis-/Qualitätsdrift, Markenbruch und ein schlechter erster Eindruck.
Passt, wenn: Verträge Marke, Standards, Servicelevel und Zielgruppenstrategie langfristig absichern und die Range ins Gesamterlebnis integriert bleibt.

 

Der Erfolgsfaktor für jedes Modell: „Range-Strategie statt Range-Fläche“

Die Range wird erst dann zum Hebel, wenn sie aktiv gesteuert wird: Positionierung, passende Produkte (Schnuppern, Platzreife, Rookie-Formate, Firmen-Events), smarte Preise & Pakete (Abos, Bundles ohne Rabattspirale), konsequente Qualität (Service, Matten/Bälle, Sauberkeit, digitale Prozesse) und eine klare Schnittstelle Pro/Anlage.

 

Denn am Ende gilt: Wer die Range richtig steuert, steuert Ertrag, Image und Erfolg.

 

Kommen Sie zum Golffachkongress, nehmen Sie konkrete Lösungen mit, gewinnen Sie neue Perspektiven – und machen Sie 2026 zu Ihrem Jahr der Chancen.

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