Marc Lahaye, HDI Generalagentur Lahaye: Haftung auf dem Fairway:
Versicherungsschutz für Golfer neu bewerten
Seit 2022 sind volljährige Mitglieder von Golfclubs nicht mehr automatisch über den Deutschen Golf Verband haftpflichtversichert. Damit liegt die Verantwortung für einen passenden Versicherungsschutz beim einzelnen Golfer.
Viele Spieler verlassen sich auf ihre Privathaftpflichtversicherung. Doch gerade bei golfspezifischen Risiken kann es zu Deckungslücken kommen. Schäden durch abirrende Golfbälle werden teilweise als typisches Sportrisiko eingestuft, sodass Ansprüche nicht immer reguliert werden. Auch Schäden im Zusammenhang mit Golfcarts oder an gemieteten Carts sind häufig nicht automatisch abgesichert.
Zu den wesentlichen Risiken im Golfsport zählen:
- Schäden durch abirrende Golfbälle
- Haftungsfälle bei der Nutzung von Golfcarts
- Mietsachschäden an Golfcarts
- Schäden während Golfreisen im Ausland
- Ansprüche zwischen Spielern untereinander
Für Golfanlagen bietet sich daher die Möglichkeit, ihre Mitglieder über kollektive Versicherungslösungen abzusichern. Solche Konzepte können typische Golfrisiken einschließlich Golfcart-Nutzung, Auslandsschäden und Schäden durch abirrende Golfbälle umfassen.
Fazit:
Die Änderungen im Versicherungsschutz haben die Eigenverantwortung der Golfer erhöht. Sowohl Spieler als auch Golfanlagen sollten daher prüfen, ob der bestehende Schutz den besonderen Risiken des Golfsports tatsächlich gerecht wird. Ein spezialisierter Versicherungsschutz kann dabei für zusätzliche Sicherheit auf und neben dem Fairway sorgen.
Erfahren Sie mehr zu den Haftpflichtrisiken der Golfspieler: innen auf dem BVGA-Golfplatzunternehmertreffen 2026 von Marc Lahaye, HDI Generalagentur Lahaye, seit über 25 Jahren im Golfmarkt tätig, Spezialist für die Absicherung von Golfanlagen.
Seien Sie dabei:
Region Bayern/Österreich
03.11.2026
Golfanlage Schloss Egmating
zur Anmeldung:
https://www.bvga.de/events/golf-business-forum-2026.html
